#106 - Stress macht blöd - Wie du dein Nervensystem wieder beruhigst
Shownotes
In dieser Folge spreche ich darüber, warum ein dauerhaft aktiviertes Nervensystem uns den Zugang zu Klarheit, Intuition und souveränem Handeln erschweren kann und wie du wieder mehr Ruhe in dein System bringst. Ich teile mit dir einfache, alltagstaugliche Übungen zur Regulation, kleine Check-ins für zwischendurch und Impulse, wie du besser wahrnehmen kannst, was du gerade wirklich brauchst. Denn Selbstfürsorge beginnt nicht erst im Urlaub, stattdessen kannst du immer wieder Mini-Urlaube in den normalen Alltag einbauen.
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00:00:00: In der heutigen Folge spreche ich darüber, wie du dein Nervensystem regulieren kannst.
00:00:06: Damit du dich immer wieder entspannst und vor allem auch souverän bleibst!
00:00:13: Das kann sein, souveränen bleiben in schwierigen Situationen beruflich oder natürlich auch privat.
00:00:21: Stell dir einfach mal vor... Du kommst nach einem langen Arbeitstag nach Hause.
00:00:28: Es gab jetzt nichts Dramatisches.
00:00:31: Es gab ein paar Meetings, einige Nachrichten auf dem Handy.
00:00:35: Vielleicht gab es auch eine Diskussion mit einer Kollegin und einen Anruf mit deiner Mutter?
00:00:42: Und jetzt hast du noch gerade eine WhatsApp-Nachricht gelesen von einem Freundin!
00:00:47: Und trotzdem merkst Du, Du bist gereizt.
00:00:51: Du bist unruhig.
00:00:53: Du kannst nicht so richtig abschalten.
00:00:56: Vielleicht grübelst du sogar noch nachts.
00:01:00: Das könnte alles daran liegen, dass dein Nervensystem auf Hochtouren läuft.
00:01:07: Und du selber merkst es gar nicht weil es schon zu einem normalen Zustand geworden ist.
00:01:14: und gerade introvertierte Ladies haben ein unglaublich feines Wahrnehmungssystem.
00:01:21: Wir nehmen sehr viel wahr und kümmern uns ganz wenig darum wie wir alle diese Eindrücke auch verarbeiten können und das kann zu Stress führen.
00:01:31: Was heißt überhaupt Nervensystem?
00:01:34: Das Nervenystem ist, wie ein inneres Sicherheitssystem.
00:01:40: Es ist permanent am Scannen ob du in Sicherheit bist oder in Gefahr.
00:01:47: Wenn das Nerven System merkt es sind Gefahr dann schaltet es auf Überleben.
00:01:56: Veit heißt ich gehe in einen Kampf.
00:01:59: Es kann sein, dass ich hau auf den Tisch bin vielleicht auch aggressiv, gehe jemanden an.
00:02:04: dann flight fliehen bedeutet sich zurücknehmen Situation vermeiden nichts sagen und freeze sich todstellen wegschauen innere starre.
00:02:19: Und es ist klar, dass keines dieser drei Stressreaktionsmuster wirklich günstig ist in unserem Alltag.
00:02:27: Denn das Nervensystem unterscheidet nicht ob ein wildes Tier vor dir steht oder ob du vielleicht gerade eine kritische E-Mail liest.
00:02:36: und wenn du jetzt ständig in diesen sogenannten Erregungszustand gehst und dich nie zwischendurch entspannst kann es sein, immer mehr und immer mehr überfordert bist, bis irgendwann mal der Körper den Stecker zieht.
00:02:55: Wir leben in einer Reizüberflutungsgesellschaft – das weißt du selber!
00:02:59: Social Media Nachrichten Erwartungen Multitasking.
00:03:03: Und was passiert wenn wir uns nicht regulieren?
00:03:07: Das Nervensystem ständig im Erregungszustand ist.
00:03:11: Stress macht blöd.
00:03:13: Ja diesen Satz sage ich gerne in meinen Trainings & Coachings.
00:03:16: Stress macht Blöd.
00:03:18: Das bedeutet, du kannst nicht mehr so richtig differenziert denken und agieren.
00:03:24: Die Gefahr ist, dass du impulsiv reagierst oder dass du vielleicht auch Situationen negative interpretierst als sie wirklich sind.
00:03:33: Es kann sein das du den Zugang verlierst zu deiner Intuition Oder du triffst an verschlechte Entscheidungen.
00:03:39: Das alles wiederum Kann zur Erschöpfung Rückzug und innere Lehre führen.
00:03:45: Woran könntest du merken, dass dein Nervensystem überlastet ist?
00:03:51: Typische Signale sind.
00:03:52: Du bist ständig müde und ungewöhnlich gereizt.
00:03:56: Du kannst dich gar nicht mehr so richtig konzentrieren.
00:03:58: Du grübelst ganz viel!
00:04:00: Du reagierst übermäßig emotional.
00:04:03: Vielleicht ziehst du dich dann komplett zurück und du fühlst dich innerlich gehetzt – auch wenn du vielleicht gerade nichts machst.
00:04:12: Und jetzt kommt eine ganz wichtige Frage... Wie oft fragst du dich am Tag?
00:04:19: Wie geht es meinem Nervensystem gerade?
00:04:22: Stand sich zu fragen, was muss ich noch erledigen.
00:04:26: Was muss ich jetzt noch antworten?
00:04:28: Was muss Ich noch tun?
00:04:29: vor allem muss ich stattdessen ist die Frage richtig und wichtig bin nicht einigermaßen reguliert!
00:04:40: Ich möchte dir gerne hier einen wichtigen Praxis-Tipp weitergeben Wenn du es schaffst dreimal am Tag, vielleicht jeweils nur eine Minute bei dir selber einzugecken und wirklich dir die Frage zu stellen.
00:04:56: Wie geht es mir gerade?
00:04:58: Hast du schon ganz viel gewonnen!
00:05:01: Du kannst dir gerne drei Fragen stellen.
00:05:04: was genau nehme ich in meinem Körper wahr?
00:05:07: wie angespannt bin ich denn gerade auf eines Kader zwischen eins und zehn?
00:05:13: Und wenn du sagst, du bist auf eine sechs – also eins ist wenig angespannt.
00:05:17: Zehn ist sehr stark angespannt!
00:05:20: Wenn du sagest, du bis auf eine sechs oder mehr dann könnte es absolut Sinn machen wirklich eine Übung durchzuführen.
00:05:29: ich werde dir danach gleich ein paar an die Hand geben um dich wieder zu regulieren.
00:05:35: und die dritte Frage was brauche ich denn jetzt?
00:05:38: Damit schaffst du auch einen Zugang zu deinen Bedürfnissen.
00:05:43: Weil viele wissen gar nicht, was sie brauchen.
00:05:46: und wenn du merkst okay ich bin jetzt gerade richtig angespannt dann möchte ich dir ein paar einfache Regulationsübungen mitgeben.
00:05:58: einmal eine Atemübung Und die ist so einfach Du atmest vier Sekunden ein doppelt so lange aus.
00:06:09: Auf einem F, also vier Sekunden einatmen und auf einem F acht Sekunden ausatmen.
00:06:16: Das ist eine Entspannungsübung und damit entspannt sich dein ganzes System.
00:06:22: Ich weiß es ist zu einfach um wahrzusehen.
00:06:27: Es bringt jedoch gar nichts wenn du sagst ja ich weiß was ich tun müsste.
00:06:32: Ja klar Atemübungen sind gut und wichtig.
00:06:36: Es bringt gar nichts, wenn du das weißt.
00:06:39: Es bringt nur was, wenn Du es wirklich umsetzt!
00:06:42: Eine andere Übung ist eine Wahrnehmung-Übung und zwar du sitzt im Raum und die Übung heißt fünf vier drei zwei eins Grounding.
00:06:58: Du benennst fünf Dinge, die du siehst.
00:07:01: Du Benennst vier Sachen, die Du hörst.
00:07:05: Drei, die ты fühlst Zwei du riechst und eine, die du schmeckst.
00:07:11: Damit kommst du sofort in den Moment zurück!
00:07:16: Das ist eine Achtsamkeitsübung, die dich sofort zurückholt.
00:07:21: Damit entspannst du dein Nervensystem weil du nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft bist.
00:07:27: genau das lösen ja unsere Angst-Szenarien aus sondern du bist wirklich im Hier und Jetzt Und du signalisierst deinem Gehirn.
00:07:36: Ich bin hier.
00:07:37: Ich bin sicher!
00:07:40: Mit diesem Gefühl regulierst du das Nervensystem runter und das läuft über den Körper, unterschätze nicht die ganzen Körperübungen.
00:07:49: ich sage gerne auch wenn du mich kennst oder wenn du schon einige Podcast Folgen gehört hast, ich sag immer wieder den Satz verbündet dich mit deinem Körper.
00:08:00: Und auch gerade hier, um das Nervensystem zu regulieren ist es so so wichtig sich immer wieder mit seinem Körper zu verbünden.
00:08:09: Zu verbinden!
00:08:11: Mit sich in Kontakt zu gehen und wirklich die Frage zu stellen erstens wie geht es mir?
00:08:18: Wie angespannt bin ich denn und was brauche ich jetzt?
00:08:23: Es kann auch sein, dass du sagst mir reicht es wenn ich einfach fünf Minuten einmal raus gehe spazieren gehe.
00:08:28: Durch die Bewegung entsteht auch eine Entspannung.
00:08:33: Vielleicht hat sich ein innerer Druck aufgebaut und durch das Gehen, durch die Bewegungen kann sie's schon entspannen.
00:08:39: Es kann also sein ist für dich wichtig ist eine Mikropause zu machen, da so einfach mal neunzehnt Sekunden lang nichts tust!
00:08:46: Und Nichts tun heißt nicht auf das Handy schauen keine Nachrichten einfach dumm wahrnehmen.
00:08:52: Schau mal, mit was du in Resonanz gehst.
00:08:55: Vielleicht hast du noch einmal ganz andere Übungen!
00:08:57: Du kannst auch gerne recherchieren nach Vargusnerv-Übungen.
00:09:03: Selbstfürsorge beginnt nicht erst mit dem Wellnesswochenende.
00:09:07: Es bringt also nichts einmal am Wochenende kurz mal Pause zu machen oder vielleicht sogar erst im Urlaub.
00:09:14: es beginnt wirklich in dem Moment, indem du bemerkst dass du wirklich Entspannung brauchst.
00:09:21: Je besser du reguliert bist, desto besser kannst Du denken, destso besser setzt Du Grenzen.
00:09:28: Desto souveräner führst Du schwierige Gespräche und desto leichter kannst Du auf Deine innere Stimme hören.
00:09:36: Wenn Du entspannt bist dann hörst Du auch Deine Impulse Dann hast Du Zugriff auf Deiner Intuition.
00:09:44: Und ich finde es wirklich super superspannend dass viele Stimmübungen gerade darauf einzahlen das Nervensystem zu beruhigen.
00:09:53: Was ja klar ist, weil ich sage gerne und oft Stimmübungen sind dafür da sich in einen entspannten Zustand zu bringen um dann gut klingen zu können!
00:10:04: Und hier kommt der leise Lady to go.
00:10:08: Ich bitte dich darum dass du jetzt gerade einfach mal dich fragst.
00:10:14: wie geht es mir?
00:10:15: Wie geht es meinem Körper?
00:10:17: was brauche ich jetzt?
00:10:21: eine kurze Übung machst.
00:10:24: Das kann die Atemübung sein.
00:10:26: vier Sekunden einatmen, acht Sekunden ausatmen.
00:10:31: Das können sein Aufstehen sich strecken und säufzen was übrigens auch richtig toll ist es sich auszuschütteln den ganzen Körper zu schüttel.
00:10:45: damit kann ich Stress abbauen und ich beruhige mein Nervensystem.
00:10:50: Wenn du natürlich jetzt gerade unterwegs bist im Auto oder im Zug, dann mach es einfach sobald Du die Zeit hast.
00:10:58: Und jetzt wünsche ich dir einen wunderschönen Tag mit viel Entspannung!
00:11:06: Mit viel Sicherheit und einem regulierten Nervensystem.
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